Do.
21.10.
Beginn: 21h
The Audience
special guest: Mexican Elvis



Eintritt: 7 €  Location: Cafè

theaudience_266Die Einwohner von Hersbruck können wahrlich stolz auf ihre lokale Musikkultur sein, hat die mittelfränkische Kleinstadt östlich von Nürnberg doch schon einige talentierte Rockmusiker hervorgebracht. Neben The Robocop Kraus, The Plane Is On Fire oder Yucca machen sich auch The Audience auf, die Bühnen der Musikwelt zu erobern.
The Audience brillieren zwischen Punk, Disco, New Wave und Pop, schaufeln Klangmauern auf, gewaltig und ungestüm und bleiben dennoch hervorragend tanzbar.Das kommt nicht nur in heimischen Gefilden, sondern auch in Frankreich gut an. Eine Tour folgt, die Fan-Zahl wächst. Mit ihrem Zweitwerk gelingt es den Franken sogar, als Support für The Kooks auf der Bühne zu stehen. Um große Musik zu machen, muss man eben nicht aus den Metropolen der Welt stammen. Hersbruck führt den Beweis.

Es dauert manchmal ein bisschen, bis die Dinge in Fahrt kommen. Beziehungsweise: Eigentlich dauert es, bis aus der Fahrt, in der die Dinge eigentlich relativ schnell sind, so etwas wie eine richtige Reise wird. Mexican Elvis gibt es bereits seit über fünf Jahren. Die ersten ein, zwei Jahre sah man sie in den üblichen Clubs der bayrischen Landeshauptstadt spielen. Man schätzte sie, was sicher auch daran lag, dass jeder diese Typen mochte: Pete, den sehr münchnerischen Briten mit der sehnsuchtsvollen Stimme. Maxi und Laury, das Geschwisterpaar aus dem bayrischen Oberland an Bass und Klavier / Gitarre. Und Christoph, den Schlagzeuger, der als Einziger Verbindung in eine so genannte Szene hatte und hat: Er spielt nicht nur bei Mexican Elvis, sondern auch bei den Weilheimer Um-die-Ecke-Denkern Lali Puna und bei Martin Gretschmanns Elektro-Projekt Console. Mit der Zeit fand die Band eine eigene musikalische Sprache und damit mehr und mehr Unterstützung. Nicht nur in München, wo sie Konzerte für Bands wie Port O'Brian oder The Good Life eröffnete, sondern auch im Rest der Republik. Mexican Elvis tourten ausgiebig - mit Mark Eitzels American Music Club, aber auch mit Kettcar und Sir Simon Battle. Es erschien eine Single, später eine EP. Und irgendwann stand die Frage nach einem Album im Raum… Mexican Elvis entschieden sich für den schwierigen Weg. Anstatt die bisherigen Lieder noch einmal etwas aufzuhübschen, wählten sie den Neuanfang: Sie kündigten Jobs oder fuhren sie extrem herunter. Sie pendelten zwischen München und Berlin. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Für ihr Debüt "John Frum Alaska" arbeiteten sie mit Freunden und Bekannten, wie etwa den Cellisten und Kontrabassisten Volker Zander von Calexico oder Nico Sierig (Missent To Denmark) zusammen. Am Ende wurden die Songs zum Mastern nach Omaha geschickt - zu Doug Van Sloun, der in der Vergangenheit mit Künstlern wie The Good Life oder Bright Eyes zusammenarbeitete. Das Ergebnis sind Popsongs, die nicht nur bis zur großen Geste hin aufgebaut, sondern immer auch wieder ein Stück weit eingerissen werden, die Wendungen und Bruchstellen nicht nur erlauben, sondern sogar anstreben. Bei Mexican Elvis kommt aber noch eine Menge Anderes hinzu. Folk Noir im Sinne von I Am Kloot oder den Turin Brakes, dezente Electronica, schwelgerischer Dreampop der -Schule, einmal sogar Calypso - eine vielversprechende Mischung.

www.myspace.com/rocktheaudience

http://www.myspace.com/mexicanelvis

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