Samstag: Fahnenflucht Record Release Party

fahnenflucht_2016_promo_1_tn_klein_200Fahnenflucht steht für kompromisslosen, ehrlichen und kritischen Punkrock. Das aktuelle und historische Zeitgeschehen, bildet das inhaltliche Gerüst der deutschsprachigen Songtexte. Dabei gelingt es Fahnenflucht musikalisch als auch textlich Akzente zu setzen. Ein dynamisch druckvolles Schlagzeug mit treibendem Bass an der Seite und wuchtig melodische Gitarren bilden das Fundament für den markant aggressiven Gesang. Mit ihrem inzwischen fünften Studio Album „Angst und Empathie“ schaffen Fahnenflucht erneut ein musikalisches Beispiel dafür, wie man Wut in Worte fasst.


Donnerstag: Tides From Nebula & Volvopenta

tides_from_nebula_200Tides From Nebula ist eine polnische Post-Rock-Band aus Warschau. Die Band wurde Anfang 2008 gegründet und begann sofort, eigene Musik zu schreiben. Im März 2009 erschien das Debütalbum Aura, welches von der Presse positiv aufgenommen wurde. Das polnische Magazin Przekrój zählte die Band zu den zehn besten polnischen Newcomern sowie Aura zu den zehn besten Alben polnischer Bands des Jahres 2009. In der Folgezeit spielten die Musiker zahlreiche Konzerte im Vorprogramm von Bands wie Oceansize, Ulver und God Is an Astronaut und gewannen die zwei wichtigsten Bandwettbewerbe für junge Bands in Polen.

 

Anfang 2010 zogen sich die Musiker in eine abgelegene polnische Bergregion zurück, um an ihrem zweiten Studioalbum zu arbeiten. Earthshine wurde vom Komponisten Zbigniew Preisner produziert und erschien im Mai 2011. Tides from Nebula spielten zunächst eine eigene Headlinertournee durch Europa, ehe sie eine weitere Tournee im Vorprogramm ihrer Landsleute Riverside spielten. Im Jahre 2013 unterschrieben Tides from Nebula einen Vertrag bei Long Branch Records, die im Oktober 2013 das dritte Album Eternal Movement veröffentlichten. Das Album erreichte Platz 33 der polnischen Albumcharts. Ihr viertes Album Safehaven veröffentlicht die Band am 06. Mai, um es dann am 26. Mai im Druckluft live zu präsentieren.


Mittwoch: anorak., Idle Class & Coppersky

anorak_photo2_2016_c_julianpacheklein_200anorak. ist Kunst, kann bestimmt weg, bleibt aber und zeigt Haltung. Es ist laut, leise, ruhig, treibend, ausufernd, innen, außen. Es ist vieles, aber eines hat es immer: Herz. anorak. ist Screamo. Und irgendwo dazwischen befindet sich noch etwas. Ein bisschen Indie. Ein wenig Post-Hardcore. Aus Parallelen und Gegensätzen wird ein Bild mit einem ganz eigenen Pinselstrich und Farbton geschaffen. Manchmal eben laut und dann direkt wieder leise. Teilweise vertraut und dann doch so fremd, anders. Ein Wechselspiel zwischen dem Inneren und Äußeren, Wut und Unbekümmertheit, Trauer und Freude, Frustration und Euphorie, Verzweiflung und Hoffnung, in Auseinandersetzung mit individuellen und gesellschaftlichen Zuständen.

 

Wer gedacht hat, Deutschlands aufstrebendste Punkrock-Band der letzten Jahre kommt etwa aus einer Impulsgeber-stadt wie Berlin oder Hamburg, muss enttäuscht werden. Vielmehr entspringen IDLE CLASS der westfälischen Provinz Münsters. Ihre patente Melodic-Punk-Mischung brilliert als Bindeglied zwischen den Klängen von Fat Wreck Chords-Evergreens und Run For Cover Records-Neuklassikern. Die feinfühligen Geschichten stammen aus der Mitte des Lebens, und zeugen von einem unter die Haut gehenden Storytelling-Talent. Mit einem international veröffentlichten Debütalbum und europaweiten Tour Erfahrungen im Rücken stürzen sich IDLE CLASS nun mit ihrem zweiten Album „Of Glass And Paper“ in das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte.

 

COPPERSKY, drei Brüder und zwei gute Freunde aus Utrecht / NL, machen Hoffnung auf Neues und Großes in Sachen Rock a la "The Gaslight Anthem", "The National" und "The Replacements". Ihr neues Album wird im Frühjahr 2016 bei UNCLE M Records aus Münster erscheinen und von der starken Promo des Labels profitieren. Die Stimme von Sänger Erik ist markant, hymnisch und gibt der Musik von Coppersky eine unverkennbare Note. In den Niederlanden sind Coppersky schon eine feste Größe im Bereich Punk & Rock.


Freitag: Tiere Streicheln Menschen

tiere_streicheln_menschen_klein_200TIERE STREICHELN MENSCHEN - die Actionlesung, bei der man nicht gleich giftige Blicke zugeworfen bekommt, nur weil die Lederjacke knirscht. Gotti und Sven van Thom sind wieder auf Tour und haben neue Geschichten und Lieder im Gepäck. Berliner Humor, 20.000 Meilen unter der Gürtellinie. Einer liest, einer singt und Du wirst lachen!


Donnerstag: Mandolin Orange & Frère

mandolin_orange_200Mandolin Orange aus Chapel Hill, North Carolina sind ein Folkduo, wie es im Buche steht, mit Gitarre, Geige, Banjo, Mandoline und engelsgleichen Stimmen. Ihre Songs sind ein Produkt des ständigen „on the road“ seins, aber handeln nicht vom „on the road“ sein. In ihren Texten geht es um die Heimat, den Ort, der einen nach einer langen Tour wieder auffängt und auf einen wartet. Seit ihrem Album „This Side of Jordan“, welches von NPR zu einem der besten Folk/Americana Alben des Jahres benannt wurde sind sie ununterbrochen auf Tour. Mit „Such Jubilee“ erschien im Mai ihr neustes Album über Yep Roc (Cargo Records). Der Opener „Old Ties And Companions“ kam bei NPR direkt in die Rubrik „Songs We Love“ und der deutsche Rolling Stone feiert das Album in einer Review.


Mittwoch: Toundra & Mountain Zebras

toundra_klein_200Ihre Musik verfügt über die psychedelisch meditative Stimmung der spanischen Steppe und die Energie von heißen mediterranen Nächten: Toundra sind eine experimentelle Rockband aus Madrid, sie sind einer der aufregendsten Rock-Acts in Spanien.

Gegründet haben sie sich 2007, ihr erstes Album "I" erschien im Jahr 2008. Fans rund um den Globus wurden direkt hellhörig und der Erstling wurde ebenfalls in Deutschland, Frankreich und Brasil veröffentlicht.

Ihr zweites Album "II" kam im Jahr 2010 heraus und stellte einen entscheidenden Schritt nach vorne in der Entwicklung des Sounds dar. "III", wurde im Jahr 2012 veröffentlicht und meißelte Toundra als einen der vielversprechendsten Acts des Prog-Rock Instrumental Metal Genres in Stein. Belohnt wurden sie mit Premium Slots auf dem Primavera Sound, Dcode, und FIB Festival.

Ihr neuestes Werk, knapp mit „IV“ betitelt, erschien am 26. Januar 2015. "Diese Platte ist das ehrliche Ergebnis von einem Jahr engagierter Arbeit: Damit öffnen wir den Sound der Band in neue Atmosphären, und bleiben doch mit der Energie unverkennbar Toundra“, so Alberto Tocados, Bass.

'IV' ist ein rein instrumentales Album Konzept: Erzählt wird die Geschichte von zwei Füchsen, die versuchen vor einem Feuer in ihrem Lebensraum dem Wald zu entkommen. Für die Band ist dies eine Metapher für Zerstörung der Umwelt durch den Menschen.

Toundra sind eine Band, die mehr bewegen wollen als nur das Haupthaar.


Dienstag: Milk & Bone

milk_200Milk & Bone aus Montreal. Das Pop Duo, dass in Kanada gerade so ziemlich alle Newcomer-Preise abräumt, knackte gerade mit ihrer neuen Single "Pressure" die 2 Millionen Marke auf Soundcloud und Spotify. Milk & Bone garnieren eingängigen Popsound mit verträumter Melancholie. Nachdem die beiden ihre ersten zwei Singles online veröffentlicht hatten, wurden sie in der Bloggersphäre schon so heiß gehandelt, dass sie zum SXSW eingeladen wurden und eine ausverkaufte Club Tour in ihrer Heimat spielten.


Samstag: Illegale Farben & Endokard

illegale_farben_klein_200Illegale Farben: Da waren zwei Typen, die sich noch aus ihrem ganz frühen Leben bei der Hardcore Band My Lai (das waren die 1990er) kannten und dann sind beide doch in Köln gestrandet. Der eine, Thilo, als ein Kopf der mehrköpfigen Schlange von Genepool, der andere, Thomas, als Springinsfeld bei Bazooka Zirkus. Da ist es ganz passend, dass gerade unter dem Projekt LFRS die ersten Songs mit Sänger Thom entstanden sind. Ausgangspunkt war also erstmal "Bock was zu machen". Das ist in Musikerkreisen die Entsprechung von "irgendwas mit Medien" und entsprechend uncool. Ideen sind da, aber die müssen erstmal durch den Fleischwolf von drei Musiksozialisationen. Was mit Gitarren soll es sein, pathetisch darf es nicht sein und bitte auch nicht der Dicke-Eier- Rock von alten Herren. Erster Abend - erster Song. Wieder raus: "Wie sieht es aus in Eurem Leben - kommt Ihr da lebend wieder raus?" Erstmal Mitstreiter suchen. Da ist Chris, der bunte Hund im Kölner Nachtleben und viel mit Bands auf Tour - und danach in deren Bandshirts unterwegs. Außerdem ein alter Bekannter und Bassspieler, wie praktisch. Das Schlagwerk kommt dann auch von Genepool, zuerst Spiro und jetzt Jens und fertig ist die Laube. Es werden also Songs geschrieben. Es gibt Output, viel Output. Ein Abend, ein Song, ein Demo. Zu dem Kopf kommt immer mehr Herz - und Beine. Das klappt fast immer.

 

Endokard: „Der Klang der Straße ist Musik in ihren Ohren.“ Es geht nicht nur darum, die Faust zu erheben und Parolen ins Mikrofon zu grölen, Texte im Jenseits des Kryptischen zu schreiben oder einfach nur das Publikum zum Pogen zu animieren. Endokard haben etwas mitzuteilen. Sie erzählen aus dem Leben einer Generation ohne Weitsicht, wodurch ihr Klanggut ganz von allein zum Ventil wird. Franz, Tom und Marek katapultieren ihre frische Mixtur aus Alternative, sphärischen Punk-/Postrockelementen und tief schürfenden deutschen Texten aus den Boxen und spielen sich ihre Seele frei. Frei vom Negativen, frei von Ignoranz, frei von Konventionen. Nach der ersten EP „SchreitenWartenEnde“, die auch im Visions Magazin mit dem Prädikat "Demo des Monats" honoriert wurde, frickeln die 3 aktuell an ihrem für 2016 geplanten Debutalbum herum.


Dienstag: Close Talker & Yes We Mystic

ywmclosetalker_tourfoto_200Zwei Bands auf gemeinsamer Tour ist manchmal eine heikle Angelegenheit – passen sie musikalisch zusammen? Doch bei diesen acht Kanadiern passt es mehr als gut: nicht nur sind sie Genre-Brüder, sondern sind beim Breakout West bereits nacheinander aufgetreten. Und, was soll man sagen – das wirkte einfach so stimmig, dass dort die Idee der Doppeltour entstanden ist. Denn diese beiden Westkanadischen Acts wollen wir Europa nicht vorenthalten – zwei Bands aus zwei Provinzen. Close Talker aus Saskatoon, Saskatchewan und Yes We Mystic aus Winnipeg, Manitoba. Wie aus einem Guss, haben sie auch noch am 29.04. Neuveröffentlichungen anstehen. Close Talkers Single ‚Strange Feeling‘ kündigt ihr neues Album auf Nevado Music an, das Debütalbum „Forgiver“ Yes We Mystics erscheint an diesem Tag via DanCan/Rough Trade. Ein weiteres gemeinsames Argument für ihre hohe Qualität: Jace Lasek (Stars, Patrick Watson, Wolf Parade) produzierte die aktuellen Alben der beiden Bands, deren Tour ein Highlight im DevilDuck-Bookingjahr 2016 wird!

 

Das progressive Indiepop-Trio Close Talker ist ein eigenes Phänomen aus den Great Plains in Saskatoon. Imposante Natur voller Weite und Wildnis – so atmosphärisch klingen auch ihre Songs: warme Melodien rauschen heran mit Wellen aus markantem Schlagzeugspiel. Hier besteht hohe Ohrwurmgefahr! Diesen Sound brachten sie auf ihr zweites Album „Flux“ (VÖ Jan 2015), das ihren Schritt nach Deutschland eröffnete. Kurz zuvor hatten sie sich noch beim Reeperbahn Festival und einer ersten Deutschlandtour vorgestellt. 2015 folgte eine Support-Tour für die Mounties sowie Shows beim SXSW und Great Escape, bei denen sie schnell von ihrem Sound überzeugten.

 

Yes We Mystic klingen mit ihrem vollen Sound so imposant, dass man doch überrascht ist, wenn die Mittzwanziger die Bühne betreten. Dabei klingt ihr Wiedererkennungswert aus Folk, Rock und R&B nicht nur ausgereift, sondern auch spannend. Streicher, Mandolinen, Synthesizer und Samples erweitern ihren Sound und es entsteht Musik, die entspannt daherkommt aber trotzdem grooven kann und immer wieder in wahnsinnigen Höhepunkten mündet. Gegensätze miteinander zu verbinden schafft neuen Freiraum, in dem sich Yes We Mystic gekonnt bewegen. Es ist Musik, die sich etwas traut und nun die Folk-Wurzeln ihrer ersten EP „Floods and Fires“ überholt hat, die das Publikum in ganz Kanada gefesselt hat und deren Enthusiasmus von einem Zuschauer eines Novemberabends in Toronto zu folgendem Ausruf geleitet hat: „Das ist die beste Band aus Winnipeg, die ich je gehört habe!“ Mit seinen satten, atmosphärischen Gitarren-Sounds, den filigranen Melodien, explodierenden Drums und den schmerzdurchtränkten Texten ist ihr Debütalbum „Forgiver“ ein neuer Step der kanadischen Band, das getreu der Entwicklung der Band die zuvor gesetzten Genre-Grenzen wiederholt bewusst in Frage stellt.


Freitag in der Halle! 10 Jahre Arms And Sleepers support: Spoiwo

press_photo_klein_200Arms And Sleepers, bestehend aus Max Lewis und Mirza Ramic, blicken auf 18 Veröffentlichungen in den letzten 10 Jahren zurück. Kennengelernt haben sich die beiden bereits in ihrer Schulzeit in Cambridge, Massachusetts. Angefangen in der Postrock-Kapelle "The List Exists", entsteht 2006 dann Arms and Sleepers.

Zu den sphärischen Klängen des Postrocks gesellen sich nun neben Trip Hop & Ambiente Elementen auch immer wieder Jazz & Instrumental Hip Hop. Unterstützung holen sie sich aber weiterhin von Kollegen der Szene. So kollaborieren sie mit Tom Rosseau von Fat Cat Records, Philip Jameson von Caspian und Ben Shepard von Uzi & Ari, Remixe für Caspian, Helios, Ef, Tape Deck Mountain sind die Folge.

"Das Ergebnis ist eine Form von polarnaher Melancholie, die selbst Sigur Ros nach ihren pompösen Zirkusanwandlungen kaum noch verströmen." laut.de

Das 2014 erschienene "Swim Team" Album markiert einen neuen Abschnitt für die Band: "The album is definitely a departure from our previous releases - it has more to the point, concise compositions with a lot of focus on beats and different synth sounds”

Seitdem tourt Arms And Sleepers, live nur noch durch Mirza Ramic vertreten, unaufhörlich durch die ganze Welt (Asien, Europa, USA, Nordafrika). Ein Mann, eine Menge großartiger Sounds und wunderschöne Visuals.

 

Für diese spezielle Tour wird Mirza Ramic von drei Gastmusikern unterstützt. Das live setup schließt Schlagzeug, Gitarren, Bass, Keyboard und andere Instrumente mit ein. Es wird ein instrumentales live set mit Material aus allen Veröffentlichungen aus den letzten zehn Jahren werden.


Freitag im alten Café! COR!

cor_promo_dez2014_kl_200COR ist ein Lebensstil. Kompromisslos, gradlinig und eigen. Kein Verstecken hinter Metaphern oder Pathos. Kein Einheitssound oder auf Kraft massenkompatibel produziert. Kein in Stellung gebrachter Nachfolger für die Chartbreaker von heute. Hier gibt es für den Mainstream ein Kontra. Politisch engagiert und dem DIY Gedanken zugetan. Musik aus Liebe zur Musik und aus Liebe zu einem selbstbestimmten Leben.

„Lieber tot als Sklave“ ist das aktuellste Album, der auf der Insel Rügen lebenden und wirkenden Musiker und erscheint am 23. Januar 2015. Mit Eike Freese und Alexander Dietz aus den Chameleon Studios Hamburg wurde ein Album produziert, das mit ungeschöntem Blick den Lebensweg dieser Band auf den Punkt bringt. Hardcore. Punkrock. Rock ’n’ Roll. Kraftvoll. Intensiv. Wach.

Für COR ist Rock ’n’ Roll ist mehr als dicke Eier, Show und Rockstar sein, Rock ’n’ Roll ist auch gelebte Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg. Die DVD „Actitud es lo que cuenta - Cuba COR Libre “, die am 23.01.2015 erscheint, erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Konzerttournee über die Karibikinsel Kuba im Januar 2014 und dokumentiert wie es ist, eine irre Idee zu haben und deren Umsetzung zu verfolgen, ohne Label, Management oder jegliches Finanzpolster im Rücken, nur mit der Unterstützung von Freunden der Musik über das Projekt „Cuba COR Libre“ auf einer Crowdfunding Plattform.

Die Tour war nicht nur einmalig, sondern hat auch bleibende Spuren in Sachen Völkerverständigung und Solidarität hinterlassen. So wurde das Projekt "Instrumente für Kuba" als gemeinsame Idee von COR und Cuba Sí geboren. COR solidarisieren sich hierbei mit vielen befreundeten Bands, Musikern und Interessierten diesseits des Atlantiks, sammeln ausrangiertes, neuwertiges und gebrauchtes, kaputtes und funktionierendes Musik-Equipment um es dann den Musikerkollegen aus der kubanischen Punk, Metal, Hardcore - Subkultur zukommen zu lassen. Nach 12 Paletten voller Instrumente im Jahr 2013, die in Containern nach Cuba verschifft wurden, folgt im März 2015 die nächste Ladung.

Auf den Gedanken das Wort folgen zu lassen, fällt den meisten Leuten nicht schwer. Das eigene Wort dann aber in die Tat umzusetzen, scheint nur leidlich zu gelingen. COR-Sänger Friedemann ist gegenwärtig - neben seinem Vater- und Partnerdasein - noch Musiker, Landwirt, Maurer, Tätowierer. Ein von Alkohol und Drogen gänzlich unbeeindruckter, volltätowierter, Geflügel, Kühe und Schafe haltender Hardcore-PunkSänger & Liedermacher mit Trecker, der verinnerlicht hat, dass wir nur dies eine Leben haben. Im Mai 2014 erschien sei Soloalbum „Uhr vs. Zeit“. (mehr...)

Wer nirgendwo so richtig dazu gehören will oder muss. Wer was eigenes hat und ist. Wer zu verbinden weiß und sich der immensen Wichtigkeit des miteinander Teilens bewusst ist, versteht die Attitüde dieser Band.

 

„Keine Rasse, keine Macht, kein Geld. Nur Attitüde zählt.“


Donnerstag: Freiburg & Lygo

freiburg_klein_200„Eiche Rustikal, zweimal Herrengedeck, bitte!“ „Chapeau, mein Freund“ „Kanüle Abwärts“ oder „In seinen Adern fließt nur noch Rotwein, denn Love will tear us Apart“

Das sind nicht nur Textzeilen der Punkband FREIBURG, sondern wohl auch das normalste was ein kleines langweiliges Dörfchen und die große Stadt verbindet. Die Menschen, die Geschichten, die ganz normalen Dinge eben. Die vier jungen Männer von FREIBURG, haben es sich als Aufgabe gemacht, zu leben und leben zu lassen. Sie sagen frei Ihre Meinung und nageln Bretter an die Wand. Seit sechs Jahren, verbringen die vier jetzt nun schon ihre Zeit zusammen und machen kompromisslosen Punkrock.


30.04. Gartencaféeröffnung mit Fuck Art, Let´s Dance & Party

garten_klein_280Was ist Kunst? Diese Frage ist sehr gezielt und leicht verständlich, doch keiner kann eine eindeutige Antwort geben. Ebenso wenig die drei jungen Hamburger, die mit ihrem Statement FUCK ART, LET´S DANCE! eine ewige Diskussion umgehen, und nach diesem Konzept ein nicht alltägliches Musikgebilde meißeln. Die Atmosphäre, die von diesen unscheinbaren, doch sympathischen Persönlichkeiten ausgeht, pulsiert unter der Fusion von melancholischem Indie-Rock und lebendigem Elektrogehämmer. Abstrakt und doch konkret, ein Gewirr von Zeitlosigkeit. Die Gefühle intensivieren sich, das Herz befiehlt sich zu ergeben und dem rhythmischen Verlauf zu folgen, Schritt für Schritt von Ton zu Ton. Ein einzelner Gedanke bleibt vorhanden: TANZEN.

 

TANZEN könnt ihr dann auch noch nach dem Konzert mit The Incredible Lad (Native Party/Dortmund) & on-off-on-off (mymixtape)!


Mittwoch Final Days Society & Magma Waves

final_days_society_klein_200Das aus Växjö in Schweden stammende Quintett musiziert seit 2006 miteinander und besteht aus Suwat Khanh (Gesang, Bass), Pierre Olsson Kruse (Gitarre), Andreas Jeansson (Gitarre, Keyboards), Marcus Knutsson (Gitarre) sowie Anton Grundberg (Schlagzeug). 2008 und 2011 erschienen mit "Noise Passes, Silence Remains" und "Ours Is Not A Caravan Of Despair" deren ersten beiden Alben.

Beim 2015 veröffentlichten und selbst produzierten "Icebreaker" hielten sie sich sowohl betreffend der Länge des Albumtitels, als auch bezüglich der Anzahl der Titel (6) zurück. Dennoch kommen Fans von Sigur Rós oder anderen Prog-Rock- und Shoegaze-Bands hier nicht zu kurz, denn allein der Titelsong läuft über 10 Minuten und beherrscht das dramatische Wechselspiel zwischen laut und leise.


Freitag Mobina Galore & Elm Tree Circle

colour_200_200Nach zwei in Eigenregie eingespielten EPs haben Mobina Galore unter den Fittichen von Produzent JP Peters (Propagandhi, Comeback Kid, u.v.m.) ein unbekümmert rotziges und wildes Punkrock-Album aufgenommen. Brody Dalle, Propagandhi, Against Me!, Tegan And Sara: Die Künstler, die Sängerin und Gitarristin Jenna Priestner und Schlagzeugerin Marcia Hanson als Einflüsse im Booklet von "Cities Away" aufzählen, sind vielfältig. Und tatsächlich lässt sich das Duo aus dem kanadischen Winnipeg musikalisch zwischen diesen Bands einordnen. Allerdings sollte man für Cities Away eine Affinität für keifenden Frauengesang mitbringen. "Skeletons", "Pieces Of You" und "You’re Not 23 Anymore" sind mitreißende und kraftvolle Punksongs, denen Priestner mit einer charakteristisch frechen und rotzigen Stimme ihren Stempel aufdrückt. Die abgedrehte und umwerfend eingängige Single "Bad Love Song" lädt mit „Woohoo“-Chören und tollen Melodien zum Durchdrehen ein, das poppige "Trying To Survive" gibt mit hörbaren Tegan-And-Sara-Einflüssen einen stimmungsvollen Rausschmeißer ab. Mobina Galore strotzen über die gesamte Spielzeit von "Cities Away" vor Selbstbewusstsein und Spielfreude. Es macht viel Spaß, Priestner über das Erwachsenwerden, Fehlermachen und Wiederaufstehen singen und keifen zu hören, klingen Mobina Galore dabei doch wie eine große aufmüpfige Mädchengang. "Cities Away" ist aus diesem Grund ein Album, zu dem man wild durch die Wohnung tanzt, auf dem Bett herumspringt und sich dabei herrlich frei und gut fühlt. „I know just how you feel/ But don’t give up your pride“, heißt es in Revel & Riot, bevor Priestner sich den Hörer schnappt und ihm mitten ins Gesicht schreit: „You’ll be okay!“


20.04. Mister Me & Vivie Ann

mister_me_klein_200Mister Me. Spricht für sich.

 

Er spricht aus dem Herzen, singt über die Suche nach Wahrheit mit viel Kraft. Kraft, die er aus seiner Lebensgeschichte zieht, die von Musik begleitet in der niedersächsischen Provinz seinen Anfang nimmt. Rap ist lange Zeit seine Leidenschaft. Prägt seine Jugend bis zu dem Tag, an dem sich vieles verändert. Im Alter von 17 Jahren verliert er aufgrund einer Autoimmunkrankheit all seine Haare. Sein Leben steht Kopf, Mister Me fängt an, sich mit anderen Dingen auseinander zu setzen. Er schreibt emotionalere Texte, Texte die nach Melodien verlangen. Und er beginnt im Schreiben ein neues, positives Ventil zu finden.

 

Heute ist Mister Me 25. Sein Stil hat sich über die Jahre entwickelt. Er schreibt in Deutsch, seiner Muttersprache. Melodisch und eingängig, intuitiv und emotional textet er aus dem Bauch heraus. Anfangs unsicher, ob seine Stimme seine Lieder tragen kann, zieht er sich allein zu Haus mit seiner Gitarre zurück, um seinen eigenen Klang zu finden. Unterstützt von seiner Band wagt er sich dann doch hinaus und bekommt auf der Bühne mehr als Applaus. Mit seiner unbändigen Energie fesselt er das Publikum, gibt sich den Zuhörern vollkommen nahbar hin. Er spürt den Boden unter den Füßen, verliert ihn aber nicht. Bis heute hat er sein Talent auf über unter hundert Konzerten unter Beweis gestellt. Er schreibt und schreibt. Mehr als fünfzig Lieder sind seitdem entstanden.

 

Im Januar 2015 erscheint der Song "Nackt" neben fünf weiteren auf seiner ersten, gleichnamigen EP. Dieses sehr persönliche Stück erzählt davon, neu anzufangen, aus einer Reizüberflutung auszubrechen und ganz bei sich selbst zu sein. Nackt sein meint hier das eigene Hinterfragen, die ersten Berührungen mit Musik als Geschäft, vor allem aber ein fast intuitives Schreiben und damit eine Art der Selbstreflexion. Ein Fallenlassen aller Schutzwälle, doch trotz oder gerade wegen dieser "Nacktheit" findet man zu besonderer Stärke. Die eigenen Ängste an die Hand zu nehmen und daraus zu lernen, auch davon erzählt "Nackt".

 

Mister Me lässt die Zuhörer in sein Leben eintauchen und damit sehr nah an sich heran. Doch Mister Me ist echt. Keine Fassade, keine Maske die ihn trägt. Er ist ganz er selbst und überzeugt genau dadurch. Er überwindet die eigenen Grenzen und lädt damit jeden ein, es ihm gleich zu tun.


19.04. Brzowski, Moshe & Straw Hair - Indie hiphop/filth USA/France

brzowski_200Allein die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Seit rund 14 Jahren ist Brzowski, den Behörden als Jason Cornell bekannt, die treibende Kraft hinter der HipHop-Szene seiner Heimatstadt Portland im US-Bundesstaat Maine. Als Konzertveranstalter, Tour-Promoter und Rapper. Zeitgleich tourte der 1980 in Providence, Rhode Island, geborene Musiker nahezu ohne Unterbrechung durch die USA, Frankreich, Deutschland und die Schweiz. In acht Jahren gab er mehr als 900 Konzerte. Die wenige ihm verbleibende Zeit nutzte er für Studioaufenthalte, alleine oder zusammen mit befreundeten Musikern wie Marc Shepard alias Moshe, dem Gründer des Independent-Labels Milled Pavement Records. Dort veröffentlichte Brzowski, dessen Großmutter unter dem Alias Bobo Brzozowski eine Karriere als Schaukämpferin begann, seine drei letzten Musikalben. Die Musik darauf ist anspruchsvoll, aufs erste und auch zweite Hören nicht gleich zugänglich. Elektronisches Rauschen und Knistern begleiten seine Songs. Langsam und schleppend dröhnen Gitarren. Wummerfrequenzen. Tiefe Bässe rumpeln. Die Drums krachen. Düsterer Doom-Metal und melancholischer Gothic-Rock treffen auf schwere, schleifende HipHop-Beats. Brzowski erfüllt keine Hörgewohnheiten. Er liebt das Abgedrehte.


Moshe hat (durch seine Arbeit als CEO, DJ und Produzent) MilledPavement Records erfolgreich zu einem international anerkannten Lieferanten von avantgardistischer Underground-Musik gewandelt. Innerhalb nur weniger Jahre wurde Produzent und Plattenfirma Kopf Moshe (Marc Shepard) synonym für die New England Underground Hip Hop Bewegung. Seine Releases, Compilations und Kooperationen haben ihm Bekanntheit unter Kritiker und Respekt unter seinesgleichen eingebracht. Der Sound, den er erzeugt, ist eine dicke Mischung aus Instrumental Down-Tempo, Film noir und Ambient Dischord ernüchtert von Trauer und verkrustet mit einer schweren Schicht von Schmutz.


11.04. The Lytics & Icarus

lytics_2015_1_klein_200Ganz so wie im normalen Leben gibt es im Hip Hop kaum etwas Wichtigeres als Familie. Kaum ein Act verkörpert dieses Gefühl von Bruderschaft besser als The Lytics aus Winnipeg, Manitoba Kanada.

 

Die Brüder Andrew und Anthony Sannie werfen sich seit ihrer Kindheit die Reime hin und her - ihr Cousin Mungala Londe, der als Teenager bei den Sannies einzieht, macht ebenfalls mit. Die Beats kommen vom großen Bruder Alex Sannie, der in den Anfangstagen der Band alle Beats und Songs in seinem Schlafzimmerstudio baute. Als quasi Profi stößt DJ Lonnie Ce zu den Lytics, der bereits Erfahrung darin hat, die Dancefloors hochzukochen.

 

Mit dem Ziel Musik für "normale Leute" zu machen, waren die Lytics nie eine Band die sich hinter leeren Hülsen und Angeberei versteckt. Eher möchten sie einen gewissen Straßen-Level Optimismus verbreiten, wie es ihre Vorbilder Mos Def, The Pharcyde und A Tribe Called Quest bereits taten. Gerade ihre Liveshows sind lebensbejahende Veranstaltungen, mit denen sie selbst die größten Zyniker überzeugen.


06.04. Besides, Watered & Terraformer

besides_283Aus unserem Nachbarland in Polen stammen Besides, eine vierköpfige Formation, welche sich im Jahre 2011 in Brzeszcze gefunden haben. Besides zelebrieren einen sehr atmosphärischen Post-Rock, mit ambitionierter und aussichtsreicher Zukunft. Die vier Jungs kombinieren auf ihren Bühnenauftritten ihre Musik mit beeindruckender Visualisierung, um den emotionalen Grad in den Fokus zu rücken. Denn mit ihrer Musik möchten die Polen eine Oase schaffen, außerhalb einer Welt, wo nur der Kampf um das Überleben zählt. Besides kreieren einen sehr kreativen und modernen Post-Rock, der mit dynamischen und emotionalen Facetten nur so gespickt ist. Die Tonstrukturen reichen von ruhigen und späherischen Arrangements, bis zu ausufernden Gitarren-Eruptionen. Durch intelligente Tempo- und Stimmungswechsel legen Besides eine reichliche Dynamik an den Tag, welche durchaus in härtere Gefilde abdriften kann. Eingängige Klanglandschaften werden mit modernen Elementen im Genre des Post-Rock auf eine durchdachte Weise verknüpft, zu einem erstklassigen Klangerlebnis für den Hörer.

 

WATERED wurde 2010 als Jam-Projekt, initiiert durch die Faszination an Bands wie This Will Destroy you, gegründet. Nach ein paar Monaten wurden diese Jams in Songs kanalisiert und die Band spielte 2011 ihre ersten lokalen Shows. Im selben Jahr enterte die Band das Studio, um ihr erstes Album 'To Those Who Will Never Exist' aufzunehmen, welches Ende des Jahres selbstveröffentlicht wurde und viele gute Reviews in diversen Onlinemagazinen erhielt. Das Album enthält eine ausgewogene Mischung aus melodischen, ruhigen und heavy parts und Songs, die manchmal mit elektronischen und -Sprachsamples kombiniert werden. Watered haben letztes Jahr ihr zweites Album 'Some Are Born Into The Endless Night' auf Vinyl und CD via AENTITAINMENT veröffentlicht und kamen gerade von einer Tour im Zuge des Vivid Festival in Norwegen (u.a. Tides From Nebula) zurück.

 

TERRAFORMER ist eine 3 Mann Instrumental Math Metal Post Rock Band aus Liège – Belgien bestehend aus (Ex-)Mitglieder von Isaïah, The derrick show und Bliss. Schubladen reichen nicht aus um die vielfältigen Stile die Terraformer vereint zu beschreiben. Terraformer können bereits auf zahlreiche Touren durch Belgien, Frankreich, Deutschland und Tschechien zurückblicken und haben letztes Jahr das bekannte DUNK! Festival bespielt, auf dem sie u.a. die Bühne mit ...And So I Watch You From Afar geteilt haben.


01.04. Bad Ideas & The Lion And The Wolf

bad_ideas_klein_200"I've got some bad ideas involving you and me"

Vermutlich ist es genau der Auszug aus This Could Be Love, dem Bad Ideas ihren Namen verdanken. Und Freunde von Bands wie eben Alkaline Trio oder auch The Gaslight Anthem sollten sich den Termin ganz dick im Kalender vormerken. Die Band kommt allerdings aus England und so finden sich auch Britpop Einflüsse in ihrer Musik.

Als support haben Bad Ideas ihren Buddy Thomas George aka. The Lion And The Wolf im Schlepptau. Sonst auch gerne mit kompletter Band auf Tour reduziert er sich hier auf seine Akustikgitarre und seine wahnsinnig sanfte Stimme! Nicht nur mit seinen schönen Texten, sondern auch mit seinem Charme und witzigen Anekdoten zwischen den Songs lässt er sicher von den ersten Akkorden an nicht nur Frauenherzen höher schlagen!


22.03. Blackout Problems & Flyktpunkt

blackout_problems_klein_200Wer sich heutzutage für ein Leben als Musiker entscheidet, hat einen guten Grund. Seitdem die „Blackout Problems“ sich 2012 zusammengefunden haben, ist viel passiert. Mit ihrem neuen Album „HOLY“, blickt man auf das Fundament einer Band, die sich selbst vertraut und genau weiß, warum sie tut was sie tut.

 

Woher die drei Musiker ihre Kraft nehmen, über jegliche Kritik und ihren eigenen Frust hinaus zu einem so ehrlichen Optimismus zu finden, ist angesichts des allerorts grassierenden Zynismus fast schon rätselhaft. Wie verbindend dieser Optimismus ist, zeigt sich in der Kollaboration mit Nathan Gray (Boysetsfire) und Touren mit Heisskalt und den Emil Bulls. Aufrichtigkeit und Stabilität stellen die Musiker in Verbindung mit ihrem eigenen Leben unter Beweis: Do It Yourself ist hier die Devise. In den einfachen, ernst gemeinten Texten geht es um Freundschaft, Mut, Gerechtigkeit, Fragen der Verantwortung und Moral – lauter altmodische Werte also. Oder eben: die Zukunft, für die wir nur noch nicht bereit sind. Anachronistisch und hochaktuell. Genauso wie die Musik zwischen amerikanischem Rock und zeitgenössischem Post-Everything. „HOLY” klingt offen, hell, aufgeräumt. Während Schlagzeuger Michael sich fordernd und vehement durch die Songs prügelt, strahlen die Gitarren förmlich um die Wette – und der Gesang bettet sich in seiner stylischen Unperfektheit wiederum perfekt ein in diesen angenehm wenig aufgeblähten Sound, dem man die vielen Live-Shows an jeder Stelle anhört.

 

Die Melodien dagegen scheuen nicht die große Geste. Und die Songs halten das aus. Auf diese Weise entstand ein Album, das groß ist und dabei ohne Posen auskommt. Unverspieltes Spiel, unverkleideter Stil, unverhohlene Aussagen: Man kann das als naiv bezeichnen. Man kann aber auch einfach den Hut ziehen vor so viel Straightness. Und sich der hoffnungsvollen Prognose der Band anschließen und den Aufbruch besingen: „We will be one“.


16.03. Bernadette La Hengst - Save the World with this Melody

lahengstpressefoto20151_christianestephan_klein_253Nein, dies ist kein Comeback mit Pauken und Trompeten, kein Versuch, journalistische Aufmerksamkeiten mit ein paar knackigen Formulierungen zu erhaschen. Ladies & Gentlemen: Dies ist kein Projekt! Ca c’est ma vie!

 

Aber natürlich hab ich trotz  Digitalisierung, dem Streaming und der damit gefühlten Entwertung von Musik nie aufgehört Lieder zu schreiben - mit Hilfe meiner CrowdfunderInnen könnt Ihr jetzt nochmal den Luxus eines Albumformats genießen. Und klar, natürlich frage ich mich manchmal warum ich das eigentlich mache, was mein Antrieb ist, immer wieder und immer noch Lieder zu schreiben. Neben einer gesunden Portion Egozentrik, dem Spaß am Spiel aber auch der Angst vor Vergänglichkeit ist es auch dieses: Ich schreibe Lieder, um - nicht mehr und nicht weniger - die Welt zu retten mit einer Melodie.

 

Was? Nur mit einer? Ist sie jetzt größenwahnsinnig geworden? Denkt ihr jetzt vielleicht. Wir wollen gar nicht gerettet werden. Und war nicht „give peace a chance“ letztlich nur ein Kirchentaggedöns, wie Sven R. es in einer Arte Dokumentation über Protestsongs schmissig formulierte?

Nun ja, man kann alles knackig und wohlfeil in die Runde werfen, und die Katastrophen dieser Welt, Kriege, Flucht, Klimawandel, oder den ganz alltäglichen neoliberalen Wahnsinn an sich abprallen lassen und es sich in den sozialen Netzwerken gemütlich machen.

 

Aber es gibt so viel zu tun. Kunst kommt von Kommunikation und Pop ist nicht nur eine Pose. Wie ich bereits sagte, ich glaube an Subversion durch Schönheit.

 

Was ist diesmal anders als bei den letzten 4 Solo Alben? Meine langjährige Die Braut haut ins Auge Weggefährtin und Co-Produzentin Peta Devlin sagte, es soll groß und zeitlos klingen, so dass die Geschichten und Melodien durch die Welt fliegen.

 

Ich hoffe, das ist mir gelungen und ich kann Euch mit meinen neuen Songs wie eine moderne Mary Poppins als Nomadin der Zukunft mitnehmen auf meine Mission:

 

Alf, ein Überlebenskünstler, der ein Jahr unter einer Freiburger Brücke wohnte, inspirierte mich zu dem sehnsüchtigen Disko-Chanson Wem gehört die Parkbank. Der Freiburger Chor „Nomaden der Zukunft“ hat diesen Song schon 2014 durch die Straßen geschmettert.

 

Nein, Nein, Nein, dieses klitzekleine aber effektive Wort bringen die SängerInnen des „Bedingungslosen Grundeinsingens“ mit einem Agit-Soul-Disko-Stampfer zum Tanzen.

 

Als die Hamburger Rap-Sängerin Finna zu mir ins Studio kam, war mir noch nicht klar, dass sie den Folk-Rap-Song Kommen immer näher so zum glänzen bringen würde. Ein echter Glücksfall und eine Ausnahmesängerin. Von ihr werden wir sicher noch hören.

 

Wir bleiben hier, ein polit-lyrisches Liebeslied, ein Kurzfilm zwischen Mali und Hamburg, der das Bleiberecht der Geflüchteten mit der Sehnsucht der Liebenden verbindet. Die Geigen der Hamburger Künstlerin Ruth May und das Cello der Berliner Schauspielerin Claudia Wiedemer bringen zusammen ein ganzes Orchester zum klingen.

 

Die euphorisch-melancholische WeltenretterInnenhymne Save the world with this melody ist ein Duett mit dem singenden UN climate future man Nick Nuttall. Über Adornos Widersprüche hinweg singen wir die Erderwärmung zwischen Bonn und Hongkong um 2 Grad herunter.

 

Lust am Verlust lässt ein Leben im Verzicht schillernd mit Burt Baccarachs Geigenarrangements zurück und trägt die Wut des pretty prekariats in einer leichten Sommerbrise summend über die Felder des Stadtrands von Berlin.

 

Für eine Ausstellung des Hallenser Malers Moritz Götze nahm ich Es waren zwei Königskinder als psychedelische Minimal-Dubversion auf. Das dramatische Kinderlied der Textsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ (Brentano) wurde zusammen mit meiner wundervollen Tochter Ella Mae Hengst, so zu einem ergreifenden Generationen Duett.

 

Meine drei singenden Lieblings-SchauspielerInnen Bettina Grahs, Godehard Giese und Claudia Wiedemer lassen den hoffnungslos euphorischen Gospel Popsong Im Prinzip Hoffnung mithilfe der durchs Album swingenden Schlagzeugerin Wanja Saatkamp glühen.

 

Tunnel der Sehnsucht, bei diesem sentimentalen Reise-Lovesong singe ich zusammen mit Leonie die Geschichte von Sascha, beide spielen in der Freiburger-Straßenschulen-Band Tunnelblick.

 

Auch Streets of Hongkong ist ein Liebeslied aus der Ferne, wo ich vom Goethe Institut im November 2014 eingeladen, sämtliche Schüler zum Durchdrehen brachte. Zusammen mit den Guzheng Spielerinnen aus Shenzhen habe ich die Utopie des Stillstands der Regenschirm Bewegung auf den Straßen dieser Hochgeschwindigkeits-Metropole festgehalten.

 

Der psychedelisch-minimale Track Alles wird immer besser von meiner Band Die Zukunft (mit Knarf Rellöm & Guz) übergibt das Versprechen des Albums zuversichtlich in die Hände und Ohren der HörerInnen...


09.03. Ian Fisher & Of The Valley

ian_fisher_andreas_jakwerth__anna_kohlweis1_267Ian Fisher hätte sich weiß Gott eine liebenswertere historisch Figur zur Benennung seines neuen Albums aussuchen können. Aber wenn man ihn einmal den Titelsong von Nero singen gehört hat, fällt es schwer, kein Mitgefühl für diesen Möchtegern-Imperator aufzubringen, so, wie er da in seiner warmen und vielseitig Stimme dahin sinniert “maybe it's a phase or maybe I'm fucked”, während aus dem Tal unter ihm die Flammen hochsteigen. Als Metapher könnte die vom Feuer verschlungene Stadt da unten im Tal durchaus dafür stehen, was dieser 27-jährige mit seinem vorgegebenen Lebensweg angestellt hat: „Dieses Album hat viel damit zu tun, wie es ist, wenn man zerstört, was man einmal war, um etwas Neues aus sich zu machen,“ erklärt der in Sainte Genevieve, Missouri, aufgewachsene Fisher vom anderen Ende einer stotternden Skype-Verbindung aus einer Berliner Wohnung, seiner ersten annähernd festen Bleibe seit Jahren (falls er zufällig gerade mal daheim ist).

Ian Fisher ist in der Tat viel herumgekommen: Zunächst zog er in die nächste große Stadt, in seinem Fall St. Louis. Dann, immer noch bloß 21 Jahre alt, überquerte er den Atlantik und landete – warum auch nicht? – in Wien. Nachdem er dort ungefähr ein Jahr gewohnt und die örtliche Musikszene mit seiner energetischen Präsenz gehörig angesteckt hatte, trieb es ihn weiter in die deutsche Hauptstadt, immer mit der Gitarre im Gepäck. Je weiter er herum kam, je mehr er dabei sah, desto zwingender die Sucht, pro Tag zumindest einen Song zu schreiben. Seine Erkundung Europas unterbrach er nur für einem eher unglücklichen, sechsmonatigen Aufenthalt in New York City (definitiv nicht seine Lieblingsstadt). Fisher spielte ein paar hundert Gigs, die meisten davon solo, manche in Bands, andere in Frauenkleidung als Teil einer großen Shakespeare-Produktion. Aus allem, was ihm unterkam, machte er Songs und fand dabei nach und nach zu seiner eigenständigen, erst recht zutiefst amerikanischen Ausdrucksform. “Ich habe nicht immer Country oder amerikanische Formen des Folk gehört“, sagt er, „Diese Musik kam als eine Art Kuscheldecke in mein Leben, als ich in Wien wohnte und später, als ich in Berlin ankam. Sie ist, was mich mit meiner Herkunft verbindet.” Diese musikalischen Einflüsse, kombiniert mit seinem unsteten Lebensstil, erklären, warum ein Auswanderer wie Ian Fisher eine derart „amerikanisch“ klingende Platte machen kann, obwohl er die letzten fünf Jahre auf der anderen Seite der Welt verbrachte. „Ich habe einen Großteil meiner Amerikanismen abgelegt“, erklärt er, „und einer der Gründe, warum ich zum Country zurückgekehrt bin, ist mein Versuch, einen Teil von mir zu finden, den ich verloren habe.“ Es ist die spürbare Emotion dieser sehr persönlichen Selbstfindung, die diesem Album trotz seinem formal traditionellen Zugang so eine Frische und Direktheit verleiht. Fishers Überzeugung war immer schon, dass ein Song am stärksten wirkt, wenn man ihn auf schlichte Weise präsentiert. Für 'Nero', das erste offizielle Album unter seinem eigenen Namen, behält er den schnörkellosen Zugang seiner früheren Do-it-yourself-Aufnahmen bei - allerdings mit grundverschiedener Arbeitsweisen, Equipment und entsprechend unterschiedlichem Endergebnis.

 

OF THE VALLEY, diesen Namen sollte man sich merken. "…The vocal of a singer/songwriter you have never heard before." (Red Line Roots). Bereits seine ersten Single "Ride alone" macht schnell klar, dass hier etwas Großes entstehen könnte. Das Songwriting erinnert an Leonard Cohen, Johnny Cash und Van Morrison kombiniert mit der moderneren Stimmung von Bon Iver, Sigur Ros und The National. Dennoch ist die eigene Handschrift unverkennbar. Ohne mit der Wimper zu zucken lässt man sich fallen, verfällt dieser atemberaubenden Baritonstimme und wird durch eine musikalische Landschaft voller Emotionen und Lyrik geleitet. Hinter OF THE VALLEY verbirgt sich Brain DellaValle. Der gebürtige Kanadier zog nach Europa um zu studieren. Er machte seinen Doktor in Neurowissenschaften. Viele Türen standen im offen, doch etwas, nicht greifbares, schlummerte in DellaValle. So packte er eines Tages seinen Koffer. Im Gepäck  nur seine Gitarre und eine Schreibmaschine. Angekommen in Italien fing er an zu schreiben und zu komponieren. Mit einer ersten Ladung an Songmaterial ging es zurück nach Kopenhagen und gemeinsam mit Produzent Peter Iversen direkt ins Studio. Das erste Album ist für 2016 geplant.


05.03. The Angelcy & Douglas Firs

theangelcy_by_pierre_veillet__web_klein_200Sehnsucht weht durch die Songs von THE ANGELCY. Sehnsucht nach Glück, nach Ruhe, nach Neuem, nach Veränderungen. Der Weltenbummler Rotem Bar Or kehrt 2010 nach mehreren Reisejahren in seine Heimat Tel Aviv, Israel, zurück. Dort versammelt er eine Gruppe befreundeter Musiker um sich, mit denen er seinen Traum von einer Musikkarriere verwirklichen will. Mit ein paar Demo-Aufnahmen im Gepäck geht das Sextett 2011 in seiner Heimat auf Tour. Schon ein Jahr später läuft der Song “Dreamer” beim wichtigsten Radiosender des Landes und eine begeisterte Anhängerschaft besucht die Live-Auftritte.

 

Viele Stücke beziehen sich auf die politischen Umstände, üben Kritik und werden so zu Hymnen für eine junge Generation. Doch vor allem beeindruckt The Angelcy durch ein ungewohnt breites Repertoire an Instrumenten, mit dem sie Folk-Konventionen brechen. Neben der Gitarre und einer doppelten Besetzung an den Drums beherrschen die Mitglieder Viola, Kontrabass, Klarinette, Querflöte und vieles mehr. Die vielfältigen Klänge überraschen, hypnotisieren und lassen laue Sommerabende ausklingen.

 

Deswegen ist The Angelcy schon länger mehr als ein israelisches Phänomen. In Deutschland und Europa füllen sie seit einiger Zeit ebenfalls Konzerthallen. Und die Zahl ihrer Fans steigt mit jedem Auftritt: Denn so unwiderstehlich wie Sänger Rotem Bar Ors markante Stimme ist auch ihre Ausstrahlung auf der Bühne, wenn sie jeden einladen – zum Mitsingen, Mittanzen und Mitträumen.

 

Douglas Firs ist das musikalische Alter Ego von Gertjan Van Hellemont. Die Musik: Irgendwo zwischen Indie, Americana und Folk. Dabei kommt Van Hellemont gar nicht aus einem staubigen Südstaaten-Nest, sondern aus Belgien. Sein Debütalbum „Shimmer & Glow“ sorgte in seiner Heimat bereits für wahre Begeisterungsstürme und brachte ihm Vergleiche zu Ryan Adams, Wilco, The Jayhawks, Gram Parsons und sogar Bob Dylan ein.


03.03. Austin Lucas & Adam Faucett

austin_lucas_klein_200Niemand hat je behauptet, dass Country-Musik simpel sein muss und als Austin Lucas begann, über den Nachfolger seines 2013 so hochgelobten Albums „Stay Reckless“ nachzudenken, hatte er so einiges vor. Der Troubadour aus Indiana wollte etwas schaffen, das sich nicht nur von seiner eigenen Arbeit, sondern auch vom gesamten Bereich der Country- und Americana-Musik unterscheidet. Sein neues Album „Between The Moon And The Midwest“ verbindet nun traditionelle Country-Sounds mit scharfen, impulsiv erzählten Geschichten in einem Albumkonzept, das so sehr gut aufgeht.

 

Austin Lucas, geboren und aufgewachsen in einer Folk-Familie in den Hinterwäldern von Monroe County, Indiana, lernte Singen noch vor dem Sprechen. In den Sommermonaten reiste die Familie mit Vater Robert Lucas von einem Folk-Festival zum nächsten.

 

Austin Lucas ist ein Mann, der polarisiert. Tätowiert und wild verbrachte er seine Sturm und Drang-Zeit in diversen Punkbands, auch wenn sein Vater, selbst mit dem Grammy ausgezeichnet, ihm doch den Weg so schön in die Welt des Folk und Americana geebnet hatte.

 

Doch wie das Kinder so machen, genau in die andere Richtung zog es Austin. So lange zumindest, bis er merkte, dass er sein Talent auf diese Art nur verbrennen würde und er tauschte klingelnde Ohren nach den Punkrock Gigs wieder gegen klingende Melodien. Sein Debut entstand 2006, 2008 kollaborierte er bereits mit Chuck Ragan von Hot Water Music, und 2009 schaffte er es sogar in die Top Ten der Billboard Charts.

 

Unter Einfluss von Künstlern wie Buck Owens und George Jones wollte Lucas schon seit seinem 2011er Album „A New Home In The Old World“ ein komplettes Country-Album aufnehmen. Mit der Hilfe von Joey Kneiser – Gitarrist und Sänger der Tennessee-Band Glossary – wurde nun ein Sound kreiert, der, obwohl im Outlaw- und Hardcountry verwurzelt, stark an den 60er-Jahre Psychedelic-Pop wie von The Zombies oder den Beach Boys erinnert.

 

Vom Country-Sound von „Unbroken Hearts“ dem ansteckenden „Ain’t We Free“ bis zu den bedrückenden Wahrheiten in „Wrong Side of the Dream“ und „The Flame“ kommt Lucas neues Album gleichzeitig zeitlos und modern daher. Angekurbelt von Gästen wie John Moreland, Lydia Loveless und Cory Branan befindet sich Lucas auf seinem bisherigen Höhepunkt und trägt seine Musik zu aufregenden neuen Territorien.


Donnerstag: Isbells & Walking On River

isbellsisabelnabuurs1c_klein_200Die Geschichte von Isbells liest sich wie ein Märchen. Gaëtan Vandewoudes‘ Musik machte eine Reise um die Welt, ausgehend aus dem umgebauten Stall, in dem er lebt. Von Soundtracks für Grey’s Anatomy, Hawaii Five O und Teen Mom bis hin zur internationalen Trivago-Werbekampagne. Das sind die Erfolge der Lieder As Long As It Takes, Reunite und Elation. Diese Erfolge haben nicht nur die Grenzen Belgiens, sondern auch die Erwartungen der Band überschritten.

Mit den den niedlich-melancholischen Klängen der ersten Alben Isbells (2009) und Stoalin (2012) haben sich Isbells sauber zwischen Nick Drake und Bon Iver eingereiht. 2014 tauschte Vandewoude dann Folk gegen Pop und nannte sich Sweet Little Mojo, allerdings kehrt mit Billy das Projekt Isbells zurück! Es ist das dritte und persönlichste Album, das er je geschrieben hat. Es ist bis an den Rand gefüllt mit wohlklingenden Melodien.

„Niemand kann Ihnen raten und helfen, niemand. Es gibt nur ein einziges Mittel. Gehen Sie in sich.“ Rainer Maria Rilke gab ihm die ausschlaggebenden Worte, um „Billy“ zu schreiben und seinen Kopf wieder mit sich selbst in Einklang zu bringen. Wie sauber Vandewoude sein Umfeld beobachtet und seine Vergangenheit überdacht hat, ist sofort bemerkbar. Das Album ist wie Balsam für die Seele, wenn der Folk aufklingt. Getragen von Streichern, einem Blasinstrument, manchmal einem Piano und einer Stimme, die bis in den letzten Winkel deines Körpers steigt. Auf den letzten Metern kam er jedoch ins straucheln. Der Studio-Mix klang einfach nicht so, wie Vandewoude es sich vorstellte. Zum ersten Mal in seiner Karriere musste er sich Hilfe in der Produktion holen: Jo Jacobs von De Held übernahm den Mix und Uwe Teicherts (Balthazar u.v.m) das Mastering. Das Album Billy von Isbells erscheint am 15.01.2016 über Zealrecords im Vertrieb von Cargo Records.


23.02. A Tale Of Golden Keys support: Yellowknife (Solo)

a_tale_of_golden_keys_klein_200Everything Went Down As Planned. Mit einem Lächeln auf den Lippen fahren A Tale Of Golden Keys dem Abgrund entgegen. Sie liefern den perfekten Soundtrack, um dem Ende kurz vor knapp noch von der Schippe zu springen. Von Laut bis leise beherrschen sie eine beachtliche Palette an Stimmungen und verzichten dabei auf Sinfonieorchester, Software, Kinderchöre und andere Spielereien. Zu dritt spinnen A Tale Of Golden Keys ein Netz, in dem man sich als Zuhörer unaufhaltsam immer weiter verfängt. Man wünscht sich schließlich den Liebeskummer vergangener Tage zurück, nicht elendlich sondern trotzig und mit einem Gefühl von Überlegenheit.

 

„Everything Went Down As Planned“ gibt einem die Kraft dem größten Dinosaurier ins Gesicht zu lachen. Kein Wunder also, dass sich die Band auf dem beiliegenden Plakat zum Album von eben einem solchen fröhlich verspeisen lässt.

 

Von ihrem Haus im Nürnberger Umland arbeiten A Tale Of Golden Keys seit Jahren akribisch an ihren englischsprachigen Popsongs. Zwischen Großstadtflair und Landcharakter ist Raum, um große Melodien zu schreiben. Ein feinfühliges Schlagzeug, ein schnurrender Bass, eine warme Orgel, Gitarrenflächen und ein Klavier der Extraklasse bilden dabei die Grundlage für einen überwältigenden Gesang. Selten hört man eine so warme und feinfühlige Stimme, die jeden Ton mitten durch die Eingeweide jagt. Heraus kommt eine ironisch anmutende Endzeitstimmung, die beim ersten Stück des Albums „All Of This“ sofort ihre Arme ausbreitet.

 

Stück an Stück reihen sich kleine Kunstwerke aneinander, um am Ende mit „It Begins“ nichts weiter als den Anfang zu propagieren. Bleibt zu hoffen das A Tale Of Golden Keys hinterm Mond den Weltuntergang überleben, während alles andere fröhlich den Bach runter geht.

 

 

Yellowknife begann als Ein-Mann-Laptop-Projekt Ende 2012 mit Indie-Gitarren, Schlagzeug-Loops, ein bisschen Elektronik-Gefrickel und ruhigem Gesang. Drei erste Songs wurden auf der EP "Sit Down, Stand Up" in Eigenregie veröffentlicht und zu jedem dieser Songs entstand ein Video. Seit dem ersten Konzert als Support für The Appleseed Cast ist Yellowknife live eine fünfköpfige Band. Es folgten Konzerte mit Kevin Devine, Young Rebel Set, Spring Offensive und auf dem c/o pop-Festival. Gerade wurden die Aufnahmen zum ersten Album abgeschlossen – an den Reglern saß Oliver Zülch, der schon Platten von The Notwist produzierte. Die Songs darauf erweitern das Spektrum der EP, mischen Klangteppiche mit poppigen Passagen und werden von den eingängigen Melodien zusammengehalten.


18.02. Please Madame & The Atrium

pressefoto_3__20150922_112958_klein_200Schwarze Melonen transportieren Euphorie in Farbe!

 

So erobern die vier Salzburger von PLEASE MADAME die großen Bühnen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz. Das jazzige, äußere Auftreten – Camouflage, denn spätestens nach den ersten Takten merkt man, dass hinter dem Stil von PLEASE MADAME viel mehr steckt: Kraftvoller Rock, der die Reihen springen lässt, eingängige Indie-Melodien, die die Mädchenherzen zum Schmelzen bringen sowie eine Prise moderner Hip-Hop, der die Körper zum Bouncen verführt. Eine einmalige Gelegenheit, um aus dem Nest des Alltags auszubrechen und sich in eine ganz neue Atmosphäre fallen zu lassen. Mit insgesamt über 100.000 Klicks auf Youtube, Airplay auf österreichischen, deutschen und vietnamesischen Radiostationen, zahlreichen Interviews in diversen Medien, einem Auftritt bei der deutschen Kultshow "Circus Halligalli" und dem Gewinn des "Austrian Newcomer Awards" sorgten PLEASE MADAME für einige musikalische Schlagzeilen im letzten Jahr. Nach den bereits veröffentlichen Singles "2020" und "Be My Ending" folgte diesen Sommer "Ship A Dollar To Europe" und stürmt seither die regionalen Radiosender. Außerdem feierte der Song einen Einstieg in die iTunes-Charts auf Platz 20. Mit „Into the Wild“ wartet das nächste Küken schon darauf das Nest zu verlassen. Nun folgt der nächste Schritt: Am 13. November erscheint das bereits lang erwartete Debutalbum und soll die jahrelange Arbeit der vier Salzburger Dominik, Laurenz, Martin und Merlin bezahlt machen. Die musikalische Entfaltung im Dschungel der Musikwelt erfolgt auf 13 Songs, die sich stilistisch immer wieder übertreffen und doch als Einheit eine klare Message transportieren: Der Ausbruch aus dem häuslichen Leben, der Schritt ins Ungewisse, das Sprengen der Ketten, um dann seine Flügel auszubreiten...Watch out for "Escape the Nest"!


So geht gute Laune - Sven Van Thom am 12.02.!

svtroterballon1_200Mit „So geht gute Laune“ erscheint im August 2015 endlich der dritte Longplayer von Sven van Thom. Und wer in der Vergangenheit Sven van Thoms sarkastische Sichtweise auf Mensch und Gesellschaft schätzen oder gar lieben gelernt hat, der wird aufgrund der fast schon überschwänglichen Aussage des Albumtitels vielleicht ein wenig verwirrt sein und sich fragen, woher denn dieser plötzliche Optimismus und diese Lebensfreude rühren. Aber keine Sorge! Schließlich endet der Titeltrack mit einem gewohnten verbalen Tritt in die Eier, der uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückwirft: „So geht gute Laune … dahin.“

Gewohnt bissig geht es in den Texten zu – manchmal so albern, dass man nur empört nach Luft schnappen kann – und doch finden sich immer wieder Momente voller Melancholie und kluger Alltagsbeobachtung darin. Natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz, auch wenn dieses Thema im Vergleich zu van Thoms ersten beiden Alben deutlich in den Hintergrund tritt. Jedoch mit „Einfach weitermachen“ und „Nimm den Topf vom Herd“ singt uns Sven abermals so traurig von einer verblassenden Liebe, dass es einem ganz schwer ums Herz werden lässt.

Und während Melancholie und großer Quatsch wie ein ungleiches Geschwisterpaar nebeneinander stehen, so lässt sich auch die musikalische Komponente auf „So geht gute Laune“ nicht pauschal in der niedlichen Singer-Songwriter-Ecke verorten. Zwar ist das gesamte Album von Gitarrenklängen getragen, und van Thoms Stimme hält als bindendes Element alles beieinander, jedoch findet man, wie auf dem Vorgänger „Ach!“, Anleihen aus einem halben Jahrhundert Popmusik: Die 60er und 70er lassen Grüßen, wenn Mellotron-Chöre ihre sanfte Wärme versprühen; der Indie-Kracher „Schablone“ erinnert an Svens ehemaliges Trio „Sofaplanet“; „Gut für gar nichts“ und „Nicht schon wieder Sommer“ kommen mit zurückgelehnten elektronischen Beats daher, die erst in einigen Jahren so richtig Retro sein werden; und der Bonus-Track „Die neuen Nachbarn“ schickt uns eher in die 90er zurück, als Hip-Hop aus Deutschland seine Unschuld noch nicht an den Gangster-Rap verloren hatte.

Eine wilde Mischung also. Die einen würden sagen: „Schizophren!“ Die anderen sagen einfach nur: „Abwechslungsreich.“


John Allen & Ariane Zita am 11.02.!

john_allen_klein_200Der Begriff Glückspilz entstand wahrscheinlich in Anlehnung an das englische Wort mushroom. Benutzt wurde es für Menschen, deren Erfolg sich ebenso plötzlich einstellte, wie die Pilze aus dem Boden schossen. Vielleicht ist John Allen ein solcher Glückspilz. So jedenfalls sah es die Hamburger Morgenpost im Mai 2013. Warum? Weil Allen Nachmittags vor einem Hamburger Club auf der Straße nichtsahnend seine Lieder darbot, als niemand geringerer als Frank Turner auf ihn aufmerksam wurde und ihm anbot, ihn mit auf Tour zu nehmen. Eine Geschichte wie ein Rock ’n’ Roll Märchen begann Gestalt anzunehmen, denn plötzlich spielte Allen jeden Abend vor tausenden, statt wie zuvor vor einem Dutzend Zuhörern und eroberte die Ohren des Publikums. Den September 2013 bezeichnete er selbst später als “surreal – lebensverändernd – traumhaft”. 2014 folgten Touren mit Größen der Singer/Songwriter Szene wie Lucero, Joe Ginsberg, Northcote und Emily Barker, dazu Konzerte mit Tim Vantol, dem kanadischen Ausnahmesänger Ben Caplan und dem belgischen Songwriter Milow. Aus dem Hobbymusiker Allen war binnen weniger Monate ein ernstzunehmender Künstler geworden, der sich innerhalb kurzer Zeit eine beachtliche Vita erspielte.

Seine musikalische Heimat siedelt Allen “irgendwo zwischen klassischem Singer-Songwriter, Folk, Country, Punk und Americana” an. Als bedeutendste Einflüsse auf seinem Weg benennt er Größen wie Bob Dylan, Bruce Springsteen und Tom Waits. In seinen Songs beschwört er die Geister der Vergangenheit, trauert verflossenen Lieben hinterher, besingt die Freiheit auf der Straße, lobt den Optimismus des Neuanfangs und kokettiert mit Alltäglichem. So eingängig seine Melodiebögen sind, so schwermütig können seine Texte sein, umwoben von einer Melancholie, Verzweiflung und Düsternis, die sich auch in seiner Stimme widerspiegeln, einer Stimme die rau ist wie die stürmische See. Wer Allen zuhört, wer sieht, wie er mit seinen Instrumenten auf der Bühne verschmilzt, wie er das Gesungene immer neu zu durchleben scheint, der ahnt: Hier singt einer, der viel durchgemacht und dennoch nicht aufgehört hat, an die heilende Kraft der Musik zu glauben und ruhelos das Licht am Ende des Tunnels zu suchen.


Derzeit zieht Allen als rastloser Troubadour durch die Lande. Er spielt, manchmal mit seiner Band The Black Pages, zumeist aber solo, in Wohnzimmern, Gärten, Clubs, Bars oder gar auf renommierten Festivals wie der Breminale oder dem Rolling Stone Weekender. Seinen Job hat er an den Nagel gehängt. John Allen singt nicht nur davon seinem Herzen zu folgen, er lebt diese Einstellung: “If you’re searching for a home, just go where your heart tells you to go.” John Allens aktuelles Album Sophomore ist im August 2014 bei Gunner Records erschienen und beinhaltet Gastperformances von Frank Turner und Lucero-Keyboarder Rick Steff. Zahlreiche Rezensionen im In- und Ausland vergaben Bestnoten, die deutsche Ausgabe des Rolling Stone lobte Allens Songs, die “direkt ins Herz zielen”. Vielleicht ist John Allen ein Glückspilz. Mit Sicherheit aber hat er die sich bietenden Chancen ausgenutzt und ist nun unterwegs, um seinem eigenen Rock ’n’ Roll Märchen noch das eine oder andere Kapitel hinzuzufügen.


Noch eine neue Party: 22.01. Dub The System!

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Die Dubstep Veteranen von bEATPLANTATIOn und Kwerfo:rmat vereinen sich in:

DUB THE SYSTEM

Wir geben Bass Music Culture im Ruhrgebiet einen neuen Raum. Von den düsteren Atmosphären Londons bis hin zu den warmen Klängen Jamaicas werden hier die tiefen Frequenzen zelebriert. Über den Sound hinaus wollen einen Space für Freigeistigkeit und Verbundenheit schaffen.

Unser erster Gast ist der koreanisch-deutsche Producer JAHYU. Euch erwartet eine Symbiose von Dub und Dubstep, verbunden mit traditionellen koreanischen Harmonien. Schließt eure Augen und folgt ihm!

Unterstützung gibt’s von docG, Ji Ri & gowner. Außerdem frischen Chai, Lagerfeuer und Raum zum Chillen. Eidolon sorgt für die visuelle Untermalung.

 


19 Jahre Bang! – die Geburtstagsparty

 

 

bang_200Ein fettes Loch in den Bauch freuen wir uns angesichts der Bands, die wir zur Mitwirkung an unserer kleinen Feierei gewinnen konnten: Die fabulösen Guts Pie Earshot (Berlin) werden uns und euch zeigen, was alles einem Schlagzeug und einem Cello zu entlocken ist. Es wird ähnlich hervorragend betanzbar sein, wie es die Kollegen der Happy Horsemen (Wuppertal) vor genau einem Jahr an gleicher Stelle so überaus eindrucksvoll vorgemacht haben. Weshalb wir aus diese gleich wieder eingeladen haben. Unserer Meinung nach ein musikalisches Dream Team. Beginnen werden die Konzerte im Übrigen gegen 0:30 Uhr mit Guts Pie Earshot, die Happy Horsemen werden im Anschluss mit ihrem Theremin-Noise-Dance-Punk die Nacht versüßen.

 

Der dunkle Ritter des Techno macht sich aus London auf die Reise zum exklusiven Birthday-Set in Oberhausen. Voidloss (Singularity Recordings/London) hat sich im Londoner Untergrund nicht nur als Produzent einen Namen gemacht. Sein Weg führte ihn von Industrial Bands kommend über illegale Raves der gegenkulturellen United Systems-Bewegung bis hin bis zu kommerziellem Techno – und wieder zurück in den trüben Untergrund des Experimental / Industrial Techno. Hörgewohnheiten übergreifende Sounds liegen aller Wahrscheinlichkeit nach zum greifen nah entlang des Soundtracks, den er bei uns auslegen wird. Begleitung bekommt Herr Dark Knight von unseren Strictly-Techno-Addicts TORSO und MARC HEIMANN. Enjoy!

 


Neue Party gefällig...bitte schön!

 

London Calling! Postpunk, New & Cold Wave, UK-Indie Party

 

Eintritt: 5 €  Location: Altes Café

london_calling_200Am Samstag, den 9. Januar 2016 gibt's die erste Runde LONDON CALLING mit den Schwestern Natalie und Sarah Plevcak im Oberhausener Druckluft!

 

Zusammen mit Thorrissey (schwarzlichtNEBELstroboskop) rufen sie regelmäßig im Duisburger DJäzz laut "London" und meinen damit eine grandiose Independent-Clubnacht zwischen Postpunk, New Wave, Britrock und allem was dazugehört. Von The Jam und Bauhaus über Pixies und Sonic Youth zu A Place To Bury Strangers und The Soft Moon; von Pulp und Arctic Monkeys über Yeah Yeah Yeahs! und Alt-J bis Best Coast und Isolation Berlin!

 


Die AfD als rechtspopulistische Partei - Vortrag

 

 

Vortrag am 17.12. (heute) um 20 Uhr

 

 

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Das Erscheinen der AfD hat sowohl in der bundesdeutschen Parteienlandschaft als auch in der Presse und der öffentlichen Diskussion hohe Wellen geschlagen. Schnell begann die Debatte um die politische Einordnung der Partei. Entgegen ihrer Selbstdarstellung als Partei mit
"neuen" Inhalten jenseits üblicher Einordnungsraster wie rechts und links, wurde sie relativ schnell als mindestens rechts von der CDU stehend verortet. Der Vorwurf, sich am rechten Rand des politischen Spektrums zu positionieren, oder gar eine rechtspopulistische Partei zu sein, wurde von der AfD jedoch meist scharf zurückgewiesen. Eine andere Sprache sprechen jedoch ihre politischen Inhalte.

Der Vortrag stellt die Frage, wie weit rechts die AfD steht. Er analysiert deren Inhalte und diskutiert linksradikale Interventionsmöglichkeiten.

In Kooperation mit dem Antifa AK Köln


Vortrag Flucht und Ankunft

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Pressure Air Festival - dieses Wochenende

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Dieses Wochenende findet bereits zum fünften Mal das Pressure Air statt. Diesen Geburtstag wollen wir natürlich passend feiern mit einigen musikalischen Highlights.

 

Am Donnerstag sind die Noise-Rock-Avantgardisten Half Japanese mit ihrer Ästhetik des kalkulierten Krachs zu Gast.

 

Am Freitag mit Agent Fresco, The Underground Youth, Odd Couple & Die Wirklichkeit, Samstag stehen Raketkanon, Lushes, LLUNG & ORANGE SWAN auf der Bühne.

 

Das Schmackofatz bietet natürlich wieder einige vegane Leckereien und auch der Westen hat schon über uns berichtet.

 

Wir freuen uns auf euren Besuch.

 

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Fundsachen

Ihr habt was verloren ?

Dann schreibt eine Mail an Fundsachen[at]drucklufthaus.de

Jeden Donnerstag könnt ihr von 14 - 20 Uhr eure Sachen bei uns abholen.


Wir suchen - Fachkraft für offene Stelle in der Jugendarbeit

Nicht verwalten, sondern offene Freiräume schaffen, um aktiv werden zu können – von kulturell bis politisch. Das versteht der Verein Druckluft seit 1979 unter Jugend- und Kulturarbeit.  

Wer seine Ideen ausprobieren will, findet bei Druckluft die nötige Basis in Form von: Räumen, Technik, finanzieller Unterstützung, Know-How, Hilfestellung und kreativem Austausch. Sei es für Gruppentreffs, Veranstaltungsorganisation, Büroarbeiten, handwerkliche Tätigkeiten oder was auch immer.

  

Das Druckluft bietet Möglichkeiten, die Nutzer*innen schaffen die Inhalte – so eigenverantwortlich, wie möglich. Auch wenn es darum geht, sich in Diskussionen und Entscheidungsprozessen innerhalb des Hauses zu beteiligen.

 
Deswegen ist der Charakter des Hauses vielfältig statt einfältig, eher bunt als grau. Das Konzept geht auf, weil sich die Inhalte ständig wandeln und immer neu sind.

   

Um diesen Raum zu schaffen brauchen wir ab sofort Unterstützung:

Wir suchen eine/n

Sozialarbeiter*in (Dipl./ BA./MA)

Sozialpädagoge*in (Dipl.)

(in Teilzeit 30 h/Woche)

als Fachkraft in unserem Jugendbereich.

  

Der Jugendbereich ist im alten Herzen des Drucklufts angesiedelt und bietet im und um das Druckluft herum für Jugendliche und junge Heranwachsende unterschiedlicheAngebote, Kneipe, Cafés. Themenabende, Projekte und vieles mehr.

  

Bewerber_innenprofil:

- ein abgeschlossenes Studium als Sozialarbeiter*in (Dipl./ BA./MA). Sozialpädagoge*in (Dipl.)

- Erfahrungen in der Arbeit mit Subkulturen ist von Vorteil

- Zusatzausbildung in Theaterpädagogik, Genderstudies, Drogenberatung, Präventionsarbeit von Vorteil

- wichtig ist uns Flexibilität, ein sympathisches und kommunikatives Auftreten

- transgender, intersex. & männliche Bewerber_innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt behandelt, da der Jugendbereich idealerweise paritätisch besetzt sein sollte.

  

Dieser auf zunächst ein Jahr befristeter Vertrag kann anschließend in eine unbefristete Anstellung übergehen bei beiderseitigem Einverständnis.

  

Sofern diese kreative und spannende Aufgabe reizt, freuen wir uns über die Übersendung der vollständigen Bewerbungsunterlagen an

  

Druckluft e.V.

- Jugendbereich -

Am Förderturm 27

46049 Oberhausen.

Gerne nehmen wir zur Vermeidung von Papierverschwendung die Bewerbung auch per Mail an.

Diese bitte an Halt@Drucklufthaus.de senden.

Probearbeiten erwünscht.


Selbstverteidigungsworkshop

 - die zweite Runde beginnt kommenden Sonntag

    

Sonntag, den 20.09.2015 startet der nächste Durchlauf des kostenlosen Selbstverteidigungsworkshops im Druckluft.

     

Der Workshop findet an 10 aufeinandefolgenden Sonntagen um 17.30 Uhr in der Bewegungshalle des Drucklufts statt. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

    

Bringt einfach Handtuch, Sportsachen und etwas zu trinken mit.

    

Anmelden könnt ihr euch unter Training[at]drucklufthaus.de, für Fragen oder weitere Infos könnt ihr uns ebenso anschreiben.

    

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.


06.10. - 5. Druckluft Poetry Slam - Moderation: Jason Bartsch

img_8336a_200Der Sommer ist aus, doch die Mikros sind noch heiß! Am 06.10. ist wieder Poetry Slam im Druckluft, moderiert von Jason Bartsch. Auf der Bühne dabei sind diesmal Gäste aus ganz Deutschland und Österreich - sogar einer aus Wattenscheid: Marvin Suckut (Konstanz), Klaus Lederwasch (Graz), Temye Tesfu (Berlin), Markus Berg (München), Björn Gögge (Essen), Björn Rosenbaum (Dortmund) und Jan Bühlbecker (Wattenscheid). Verpassen und sich hassen!


Veranstaltungstipp im AZ Mülheim


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Das nächste Offene Antifa-Cafe im AZ Mülheim findet am 16.09.2015, wie immer mit kalten Getränken und sonstiger veganer Vollversorgung statt, zum Thema:
Genderbashing. Diskriminierung und Gewalt an den Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit

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Keine ruhigen Tage - Let´s do it again! Nazikundgebung heute (9.9) verhindern

Wie angekündigt, wollen die Dortmunder Neonazis es noch einmal wissen und am Mittwochabend wieder eine Kundgebung gegen Geflüchtete um 19.30 Uhr an den Katharinentreppen abhalten. Wir rufen erneut dazu auf, diese zu verhindern!

 

Kommt ab 18 Uhr zu den Katharinentreppen, bleibt in Bewegung und achtet auf die Anreisewege der Neonazis!

 

Wir haben am Montag gut vorgelegt, also kommt auch morgen wieder nach Dortmund und stellt euch den Nazis in den Weg!

 

+++ UPDATE: Nazis heute Abend am Sonnenplatz +++

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Die Neonazis werden heute um 19.30 Uhr ihre Kundgebung am Sonnenplatz (Kreuzviertel) abhalten, an dem jetzt schon viel Polizei Stellung bezogen hat.


Montag, heute, 18:30 – Auf die Straße gegen die Brandstifter!

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Neue Schmackofatz-Karte

Ab sofort gibt es eine neue feste Schmackofatz Speisekarte!

 

Das heißt unsere Standards könnt ihr jetzt jede Woche bestellen!

Das Special wird sich jeden Monat ändern.

Für September wird es als Special Sushi für euch geben! Die Küche hat ab jetzt von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Offen haben wir weiterhin von Mittwoch bis Freitag. Wir freuen uns auf euren Besuch!


Kundgebung gegen den rassistischen Volksmob in Essen-Frintrop am 02.09.

Dem rassistischen Volksmob in Essen-Frintrop entgegentreten!
Solidarität mit allen Geflüchteten!

Vielerorts finden derzeit rassistische Mobilisierungen gegen Flüchtlingsunterkünfte statt. Die Zahl der Anschläge und Übergriffe ist in den vergangenen Monaten massiv angestiegen. Seitdem im Jahr 2013 die ehemalige Walter-Pleitgen-Schule als Notunterkunft für ca. 100 Asylbewerber umfunktioniert wurde, formierten sich auch in Essen-Frintrop rechte Bürgerinitiativen. Die Lage hat sich in den letzten Wochen bedrohlich zugespitzt. Deshalb rufen wir zu einer antirassistischen Kundgebung am 02.09.2015 auf Frintroper Markt auf.

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Aus bitterem aktuellen Anlass

 

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Nachdem gestern der Rassist_innen-Mob, trotz Angriffen der Polizei, von Antifas, in Zaum gehalten wurde, heute heraus zur antirassistischen Demo.

Es wird neben Berichten über die Geschehnisse vor Ort u.a. auch Redebeiträge von KMII und Refugees Welcome Bonn e.V. geben.

Aus der PM vom Antifa AK Köln:
»Wichtig ist den Aufrufenden, dass es sich bei den Vorfällen am Wochenende nicht nur um ein Problem Ostdeutschlands handelt. Sondern bspw. auch in Köln und Umland rassitische Übergriffe durch „besorgte“ Bürger stattfinden. So etwa als das Dach einer geplanten Unterkunft in Köln-Porz so stark beschädigt wurde, dass die Unterbringung zeitweise unmöglich gemacht wurde.

Dabei stehen natürlich die Wut über die Ausschreitungen im Vordergrund, allerdings soll auch zur praktischen Solidarität mit geflüchteten Menschen aufgerufen werden. Daher das Motto „Solidarität mit allen Geflüchteten - Deutschland halt's Maul“. «

‪#‎Heidenau‬ darf nicht unkommentiert bleiben!


Empfehlung für das Wochenende

Am kommenden Wochenende lädt die Hasenfamilie kwerfo:rmat erneut ein.

Der Hasenbau wird kernsaniert und eine neue Stätte der Ekstase entsteht. Nur musikalisch halten wir an Altem fest. In Schwingungen versetzt durch Techno, House, Hip Hop und Dubstep könnt ihr eure Beine wirbeln lassen.

Müde? Dann ab in die Lounge!

Frische Luft? Tanzt nicht nur im Dunklen des Hasenbaus, bereits ab 18 Uhr bieten wir euch draußen ein Soundsystem, um sich in den Schwingungen des Sommers zu räkeln.

Und wenn die Sonne verschwindet, machen wir halt selber Licht! Egal, ob ihr euch die Füße wund tanzen möchtet, oder entspannt eure Hasenfamilie wiedersehen wollt, an diesem Abend nimmt der Bau euch alle in den Bann

 

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Die Seite im neuen Gewand

wir freuen uns Euch unsere neue Homepage zu präsentieren.

Ab sofort findet ihr hier an erster Stelle News und Infos über den Laden.

Mit einem "Klick"auf Programm befindet ihr Euch auf der gewohnten Übersicht aller Veranstaltungen im Druckluft.


Stellenausschreibung im Jugendbreich

Nicht verwalten, sondern offene Freiräume schaffen, um aktiv werden zu können – von kulturell bis politisch. Das versteht der Verein Druckluft seit 1979 unter Jugend- und Kulturarbeit.

Wer seine Ideen ausprobieren will, findet bei Druckluft die nötige Basis in Form von: Räumen, Technik, finanzieller Unterstützung, Know-How, Hilfestellung und kreativem Austausch. Sei es für Gruppentreffs, Veranstaltungsorganisation, Büroarbeiten, handwerkliche Tätigkeiten oder was auch immer.

Druckluft bietet Möglichkeiten, die NutzerInnen schaffen die Inhalte - so eigenverantwortlich wie möglich. Auch wenn es darum geht, sich in Diskussionen und Entscheidungsprozessen innerhalb des Hauses zu beteiligen.

Deswegen ist der Charakter des Hauses vielfältig statt einfältig, eher bunt als grau. Das Konzept geht auf, weil sich die Inhalte ständig wandeln und immer neu sind.

Um diesen Raum zu schaffen brauchen wir ab dem 01.09.2015 Unterstützung:


Wir suchen eine/n

Sozialarbeiter/In (Dipl./ BA./MA)

Sozialpädagoge/In (Dipl.)

(in Teilzeit 30 h/Woche)

als Fachkraft in unserem Jugendbereich.


Der Jugendbereich ist im alten Herzen des Drucklufts angesiedelt und bietet im und um das Druckluft herum für Jugendliche und junge Heranwachsende unterschiedliche Angebote, Kneipe, Cafés, Themenabende, Projekte und vieles mehr.

Bewerber_innenprofil:

- abgeschlossenes Studium als Sozialarbeiter (Dipl./ BA./MA). Sozialpädagoge (Dipl.)

- Erfahrungen in der Arbeit mit Subkulturen ist von Vorteil

- wichtig ist uns Flexibilität, ein sympathisches und kommunikatives Auftreten

Feste Arbeitstage wären Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.

Dieser auf zunächst ein Jahr befristeter Vertrag kann anschließend in eine unbefristete Anstellung übergehen bei beiderseitigem Einverständnis.

Sofern diese kreative und spannende Aufgabe reizt, übersenden Sie uns bitte umgehend Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

an

Druckluft e.V.

- Jugendbereich -

Am Förderturm 27

46049 Oberhausen.

Gerne nehmen wir, zur Vermeidung von Papierverschwendung, die Bewerbung per Mail an.

Diese bitte an bewerbung@drucklufthaus.de senden.

Die Bewerbungsfrist endet zum 17.08.2015.


Dem AZ-Wuppertal gilt unsere Solidarität !

Am 11.04.2015 wurde um 1.00 Uhr eine Person auf der Straße vor dem AZ von mehreren Tätern angegriffen und mit zahlreichen Messerstichen in den Rücken lebensgefährlich verletzt.

Hier findet ihr die zweite Stellungnahme des AZ Wuppertal​.

(http://www.az-wuppertal.de/2015/04/24/eine-zweite-erklarung/_)

Das Verschweigen und Nicht-Benennen politischer Motive von Rassismus und Menschenverachtung, sowie die Kultur des Tolerierens und Wegschauens trägt dazu bei Dimensionen rechter Gewalt zu verharmlosen und führt zu einem weiteren Erstarken rassistischer, menschenfeindlicher Bewegungen jeglicher Art.

Dagegen werden wir uns weiter erwehren und widerstehen!

¡No pasarán!


Das neue Programm der Jugendkunstschule startet im Februar

Gemeinsam mit der Jugendkunstschule bieten wir im ersten Halbjahr 2015 einige tolle Workshops und Projekte an.

Bei uns finden folgende Angebote statt.

Yoga - jeden Montag - 18 - 21 Uhr

Capoaeira - jeden Freitag - 17 - 20 Uhr

Betonguss/Kunst in Beton

Kleider umnähen und umgestalten im Rahmen der Kleiderbar

Metalldesign - ab 03.02. 17 - 19 Uhr

Graffiti

weiteres erfahrt ihr unter http://oberhausen.de/jugendkunstschule

 

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Bewegungslabor – Tanzimprovisation und Tanztheater

Neues Jahr - gute Vorsätze
wir haben da was für euch

Bewegungslabor – Tanzimprovisation und Tanztheater
Teilnehmen kann jede*r zwischen 16 bis unendlich Jahren, die*der sich für Tanz, Körperarbeit und/oder Selbsterfahrung interessiert. Tanzkenntnisse sind nicht notwendig. Bitte bequeme Kleidung mitbringen. Es kann barfuß oder auf Socken getanzt werden.

Die Teilnahme an den Workshops ist prinzipiell kostenlos, jedoch kann jede*r im Anschluss so viel spenden, wie er möchte.

Unter bewegungslabor-druckluft[at]gmx.de könnt ihr euch für einen Workshop anmelden oder auch einfach spontan vorbeischauen.

Die Workshops finden in der Bewegungshalle des Drucklufts statt. Bitte erscheint zeitig, da pünktlich begonnen wird.

jeden Donnerstag ab 19 Uhr

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Programm Januar, Februar, März 2015

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

☛ wir präsentieren
Unsere Jugendarbeit


Regelmäßiges
jeden 1. Mittwoch Ärger dich nicht - Spieleabend
(mit über 40 verschiedenen Spielen)

jeden 2. Mittwoch D.I.Y. - Bastelbar
(mit kostenlosem Bastel- und Baumaterial, sowie Workshops)

2. Donnerstag Hör.bar - Lauschkneipe
(mit kostenlosen Stricksachen)

3. Mittwoch Kleiderbar - Tauschbörse
(mit jeder Menge kostenloser Kleidung)

3. Donnerstag Literaturcafé für Bücherliebhaber_innen
(mit kostenlosen Büchern)

4. Mittwoch Open Eye Cinema - Kino für alle
(mit kosenlosen Filmen)

4. Donnerstag wechselnde Kneipe Karaoke, Lesung, Vorträge, Konzerte,etc

Sport
Higher than High - Yoga und self empowerment
jeden Montag 18.00 - 21.00 Uhr

Capoeira
jeden Freitag 17.00 - 20.00 Uhr

Offene Tür ab 17 Uhr, die Kneipen ab 18 - 23 Uhr
Wasser, Kaffee, Tee kostenlos für alle unter 27 Jahren.
Ansonsten gibt es Snacks, Waffeln, Punsch und vieles mehr zum kleinen Preis.

Open Eye Cinema - kostenloses Kino
Januar - K-Pax
Februar - Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
März - Leben

Workshops

- Workshop im Rahmen der "Mädchenarbeit" für LFTI*Menschen
sexuelle Selbstbestimmung und self empowerment - Referentin Dipl. Pädagogin/Fachberaterin Psychotraumatologie (DIPT) vom WildWasser e.V.

- veganes Backen (kostenlos, barrierefrei und für alle)

- veganes Kochen (kostenlos,barrierefrei und für alle)

- Kunst-Workshop durch eine freie Künstlerin/Studentin der freien Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf

Im Rahmen der D.I.Y. - Bastelbar
Januar - Puppenbau unter Anleitung (Marionetten)
Februar - Nähmaschinenworkshop (einfach nähen für alle)
März - Fimo formen, Plugs, Broschen, Ohrringe und vieles mehr mit Fimo

★ All unsere Workshops und Angebote sind kostenlos,barrierefrei und für alle.★

 

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Ausblick auf 2015

News, News, News.

Wir hatten heute ein Treffen mit der Jugendkunstschule Oberhausen und haben uns viele tolle Sachen für 2015 ausgedacht.

Ihr dürfte also gespannt sein, was wir noch alles hier machen.

 

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Capoeira und Yoga im Druckluft

"Higher than High"

Unsere tiefsten Sehnsüchte werden in der heutigen Gesellschaft nicht befriedigt.

Durch die Techniken der alten Hochkulturen soll sich dem Innenleben gewidmet werden.

In dem Kurs sollen Techniken vermittelt werden, die das Gefühl von Rausch & Droge um ein vielfaches Übersteigen können und dich davon unabhängig machen.

Es hat nichts mit Esoterik zu tun!
es ist Technik! "Proof it and then: DO it!"

Ebenso sollen die Basics des täglichen Lebens behandelt werden, z.B. wie gut man sich fühlen kann alleine durch bewusste Ernährung.
Auch soll ein Raum für Eure Fragen da sein.

Dieser Kurs findet jeden Montag statt; er soll als Anleitung dienen für Techniken, die jeder für sich jederzeit selber machen kann."

Kontakt:0162 952 7976
Date: jeden Montag 18.00 - 21.00 Uhr

 

"Capoeira"

Capoeira ist Lebensfreude PUR!
Diese alte Kampfkunst brasilianischer Sklaven ist so vielfältig wie Brasilien selbst;
es werden Kampfkunst, Tanz, Akrobatik, Köpertraining, Live-Musik (in Form von Perscussion und Gesängen), Schauspiel und Sprache und Kultur Afro-Brasiliens vermittelt.
Probiert es einfach aus! Ashé "

Kontakt: 0162 952 7976
Date: jeden Freitag 17.00 - 20.00 Uhr

 

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Ganz schön viel los hier...

Was einige von Euch vielleicht nicht wissen,
wir sind nicht nur ein Laden für gute Partys und Konzerte,
sondern auch ein Jugendzentrum.

Im alten Café bieten wir jeden Mittwoch & Donnerstag tolle Kneipen an, außerdem gibt es Kaffee, Tee und Wasser für alle unter 27 Jahre kostenlos und jetzt während der kalten Jahreszeit Waffeln und Punsch für gaaaaanz kleines Geld.

Wir haben immer ab 17 Uhr die Türen offen, ab 18 Uhr beginnen unsere Kneipen und gehen bis in den späten Abend.

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Unser regelmäßiges Programm:

1. Mittwoch - Ärger dich nicht - Spieleabend
1. Donnerstag - El til egats - JamSession

2. Mittwoch - D.I.Y. - Bastelbar
2. Donnerstag - Hör.bar - Lauschkneipe

3. Mittwoch - Kleiderbar - Tauschbörse
3. Donnerstag - Literaturcafé - Bücherliebhaber_innen

4. Mittwoch - Open Eye Cinema - Kino für alle (ab Dezember wieder)
4. Donnerstag - wechselnde Kneipe - Karaoke, Lesung, Vorträge, Konzerte,etc.


Tee für alle

Auch wenn der kalendarische Herbst erst am 23.09 anfängt, fühlen wir uns schon in herbstlicher Stimmung.

Passend zum neuen Angebot im Jugendcafé (Kaffee, Tee und Wasser sind für alle unter 27 Jahre kostenlos) gibt es nun beerige Sorten für die kalte Jahreszeit.

Ihr findet im alten Café 
 Apfel-Vanille
 Früchte-Mischung
 Holunder-Kirsche
 Wildkirsche-Rooibos 
 Himbeer-Cassis

sowie unsere bewährten Teesorten.


offenes Hausplenum

jeden 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Fripoli

 

für alle Interssierten, Gruppen, Nutzer_innen und alle die Lust haben im Laden was zu machen.

 


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Woche gegen Homophobie

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Vom 10.06. - 14.06 findet im Druckluft die Woche gegen "Homophobie" statt.

Wir starten am 10.06 mit der Ausstellung: „Verqueere Welten – Alternative Lebenswege junger Menschen“.

Das gesamte Programm findet ihr hier Aktionswoche

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Garten AG

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Damit es bald wieder so schön grünt und blüht, suchen wir für den 5. März zwischen 14 - 19 Uhr wieder fleißige Hände, die mit uns das Gelände fit für den Frühling machen.

Wir hoffen, auch dieses Jahr wieder einige Pflanzenspenden zu bekommen und dann einpflanzen zu können.

Ansonsten wird es, wie letztes Jahr, wieder freie Getränke, jede Menge Spaß und eine kleine Entschädigung im Rahmen der Ehrenamtspauschale geben.

Wer Lust dazu hat kann uns gerne eine Mail (jugend[at]drucklufthaus.de) schreiben.


Arbeiten im Druckluft

Wir suchen für den Jugendbereich noch Jahrespraktikanten oder Studierende, die ihr Praxissemester bei uns machen wollen.

Bei Interesse meldet euch doch bitte unter

jugend [at]drucklufthaus.de 


Das Jugendcafé lädt ein

Das Jugendcafé bietet während der Öffnungszeiten (Dienstag bis Donnerstag von 16 - 23 Uhr) allerlei Abwechselung und Unterhaltung. Das aktuelle Programm ist unter Jugendcafé zu finden.

Angebunden an die Nachmittage sind verschiedene Kneipen und Events, die im Rahmen des Jugendcafés im alten Café des Drucklufthauses stattfinden.

Wir freuen uns über jeden Besuch, sei es zum Fernsehnachmittag, zu den verschiedenen Workshops oder einfach zu einem Kneipenabend.

Euer Jugendcafé


Kostenlose Rechtsberatung

Ab sofort gibt es im Druckluft wieder eine kostenlose Eingangsrechtsberatung!

Jeden 1.Dienstag im Monat von 18.00 - 20.00 Uhr.


Der Umbau kommt !


Endlich ist es klar: Noch im diesem Jahr beginnt der erste Spatenstich zum Umbau.

Die Konzeption könnt Ihr hier nachlesen. Es haben sich bis heute noch einige Änderungen ergeben. Für die grobe Übersicht ist es aber gut erklärend.
Bitte beachtet auch die Presseartikel dazu.


Alles neu...

Die Druckluft Homepage erstrahlt in einem neuen Glanz!
Informativ, übersichtlich und mit neuem Anstrich!

Wir hoffen es gefällt euch.

Eine Neuerung ist der Newsletter der euch, wenn ihr wollt, wöchentlich über die Highlights im Drucki per e-mail informiert.

Also, viel Spaß mit der neuen Druckluft Seite.

Euer Druckluftteam.


Scribble Gebibble, die Kunstkneipe!

00420097610957_001_122_122colour geballer, scribble gebibble, die kunstkneipe öffnet ihre pforten! jeden dritten donnerstag im monat ab 19 uhr.


Our Space

Druckluft auf my Space
http://www.myspace.com/drucklufthaus