Do.
03.03.
Beginn: 20h
Austin Lucas
special guest: Adam Faucett



Eintritt: 10 €  Location: Halle

austin_lucas_klein_200Tickets auch bei EVENTIM

 

Niemand hat je behauptet, dass Country-Musik simpel sein muss und als Austin Lucas begann, über den Nachfolger seines 2013 so hochgelobten Albums „Stay Reckless“ nachzudenken, hatte er so einiges vor. Der Troubadour aus Indiana wollte etwas schaffen, das sich nicht nur von seiner eigenen Arbeit, sondern auch vom gesamten Bereich der Country- und Americana-Musik unterscheidet. Sein neues Album „Between The Moon And The Midwest“ verbindet nun traditionelle Country-Sounds mit scharfen, impulsiv erzählten Geschichten in einem Albumkonzept, das so sehr gut aufgeht.

 

Austin Lucas, geboren und aufgewachsen in einer Folk-Familie in den Hinterwäldern von Monroe County, Indiana, lernte Singen noch vor dem Sprechen. In den Sommermonaten reiste die Familie mit Vater Robert Lucas von einem Folk-Festival zum nächsten.

 

Austin Lucas ist ein Mann, der polarisiert. Tätowiert und wild verbrachte er seine Sturm und Drang-Zeit in diversen Punkbands, auch wenn sein Vater, selbst mit dem Grammy ausgezeichnet, ihm doch den Weg so schön in die Welt des Folk und Americana geebnet hatte.

 

Doch wie das Kinder so machen, genau in die andere Richtung zog es Austin. So lange zumindest, bis er merkte, dass er sein Talent auf diese Art nur verbrennen würde und er tauschte klingelnde Ohren nach den Punkrock Gigs wieder gegen klingende Melodien. Sein Debut entstand 2006, 2008 kollaborierte er bereits mit Chuck Ragan von Hot Water Music, und 2009 schaffte er es sogar in die Top Ten der Billboard Charts.

 

Unter Einfluss von Künstlern wie Buck Owens und George Jones wollte Lucas schon seit seinem 2011er Album „A New Home In The Old World“ ein komplettes Country-Album aufnehmen. Mit der Hilfe von Joey Kneiser – Gitarrist und Sänger der Tennessee-Band Glossary – wurde nun ein Sound kreiert, der, obwohl im Outlaw- und Hardcountry verwurzelt, stark an den 60er-Jahre Psychedelic-Pop wie von The Zombies oder den Beach Boys erinnert.

 

Vom Country-Sound von „Unbroken Hearts“ dem ansteckenden „Ain’t We Free“ bis zu den bedrückenden Wahrheiten in „Wrong Side of the Dream“ und „The Flame“ kommt Lucas neues Album gleichzeitig zeitlos und modern daher. Angekurbelt von Gästen wie John Moreland, Lydia Loveless und Cory Branan befindet sich Lucas auf seinem bisherigen Höhepunkt und trägt seine Musik zu aufregenden neuen Territorien.

 

Hörprobe

 

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